Nur eine einzige Sicherheit gibt es in jedem Leben . . .

Bis zu diesem Moment, will ich mit guter Qualität und schmerzfrei leben.

Viel Lebenserfahrung haben mich dahin gebracht, wo ich heute stehe. Dabei habe ich auch selbst erfahren, dass Schmerzen ab der 2. Lebenshälfte durchaus ohne Medikamente oder OPs beseitigt werden können.

 

Ein weiter Weg . . .

Von der dipl. Berufsmusikerin (Violine) zur zertifizierten Beauty Taping Praktikerin, ein weiter Weg. Konkret liegen ca. 40 Jahre zwischen diesen Entscheiden. Es führte auch kein Schnellzug über diese Strecke, wohl eher ein Regionalzug, der an manchen Lebensstationen einen Halt einlegte.

 

Als ich mich vor langer Zeit von meinem Musikerleben verabschiedete, was viele meiner damaligen Kollegen nicht verstehen konnten, habe ich danach viele Jahre im kaufmännischen Bereich mein Geld verdient. Unterschiedlichste Branchen habe ich von innen kennengelernt. Es waren abwechslungsreiche und horizonterweiternde Jahre. Nach einiger Zeit wollte ich aber trotzdem mehr und habe ein Studium an der Fachhochschule in Betriebsökonomie in Angriff genommen und mit dem Vordiplom abgeschlossen und dabei bewenden lassen. 

 

Zwei Buben hat mir das Leben geschenkt. Eine grosse Lebensveränderung war unumgänglich. Als Mutter war ich oft gefordert, Lösungen zu finden, um den Jungs einen möglichst guten Start ins Leben zu ermöglichen, auch wenn sie oft nicht ins übliche Normspektrum passten. Mittlerweile gehen beide gegen 30ig zu und beide stehen voller Tatendrang im Leben

 

Dann kamen Corona-Zeiten mit all den Massnahmen, die das Leben erschwerten. Die Zeiten brachten aber auch Vorteile. Manche Bekanntheit konnte keine Live-Seminare mehr geben und Vorträge waren während dieser Zeit auch nicht mehr möglich.

Während diesen Zeiten erreichte mich ein Mail mit einer Online-Seminarankündigung von Lumira: «Beauty Taping, faltenfrei über Nacht».
Mit diversen «angeblich» normalen Alterserscheinungen hatte ich mich bereits abgefunden. Ab 50ig geht es eben rasant bergab. Aber meine Neugier hat schlussendlich gesiegt. Lumira war für mich auch ein Garant für Tiefgang und immerhin stand sie hinter dem Kurs. Es gefiel mir auch, dass mir Unterhaltung nach Hause geliefert wurde und mir der Kurs sehr viel Freiheit liess. Und… da gab es auch noch eine stark ausgeprägte doppelte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, die sich nicht durch Kleidung kaschieren liess. Immer mal wieder hatte ich neue Gesichtscremen ausprobiert, die dann einmal mehr ausser Spesen nichts weiter bewirkten.

 

Der erste Kurs. Meine Zornesfalte ging tatsächlich über Nacht unübersehbar zurück, was mich sehr erfreute. Ansonsten war ich mit dem Kurs gefordert. Schwierig war es, erst nur schon eine Rolle Tape zu finden und dann auch noch Scheren, die es gut in feine Streifen, teils in doppelter Lage, schneiden konnten. Und erst das Kleben. Ich bin mit geschickten Händen ausgestattet, aber ich konnte die Streifen noch so genau messen, damit die Länge stimmte, trotzdem wurde alles immer viel zu lang, Kinesio-Tapes sind eben elastisch.

 

Das nächste Seminar folgte: «Therapeutisches Beauty Taping». Die ersten Klippen hatte ich bereits überwunden und das" Beauty" störte mich auch nicht mehr. Eine Tageslektion zeigte zwei Darmapplikation für Dünn- und Dickdarm. Ich war sehr fleissig und wollte alles gut hinkriegen. Aber nach den Darmapplikationen hatte ich mehrere Tage starke Bauchkrämpfe, auch nachdem ich die Tapes ziemlich rasch wieder entfernt habe. Mit meiner Verdauung hatte ich schon seit längerer Zeit Probleme. Eine starke Wirkung der Tapes konnte ich  nachhaltig spüren, nur leider in die falsche Richtung. Mittlerweile weiss ich aber, was ich damals mangels Wissens nicht beachtet hatte.

 

«Schlanke Taille, flacher Bauch». Zu diesem Seminar meldete ich mich erstmals für den höheren Level für Therapeuten an. Aus eigener Erfahrung wusste ich bereits, dass der Bauch mit all seinen wichtigen Organen ziemlich heikel sein kann. Das Profimodul garantierte eine intensivere Betreuung, ist aber für Therapeuten konzipiert, die bereits mit Klienten arbeiten.

Für den Kurs brauchte ich also eine andere Person, da es nicht mehr möglich war, alles an mir selbst auszuprobieren. Eine Bekannte, eine Ärztin in Rente, die zuvor über viele Jahre als Pathologin tätig war, hat mir sofort zugesagt. Für mich war es ein Glücksfall, jemanden zu haben, der sich mit jedem Körperdetail derart gut auskannte. Sie konnte mir sofort sagen, wenn ich nicht ganz am richtigen Ort mit dem Kleben begonnen hatte. Rossana war begeistert von den Wirkungen und besuchte mich auch nach Kursende noch mehrere Male. Sie hatte schon länger Schulterprobleme, ein verspannter Nacken, hängende Backen mit ausgeprägter Nasolabialfalte, die sie sehr störten, etc.  Alles konnte mit den Tapes ins Lot gebracht werden. Spätestens nach dieser Erfahrung hat mich das Tape-Virus befallen und ich wollte alles wissen und lernen. Mit so einfachen, weitgehend nebenwirkungsfreien Methoden, kann so viel bewegt werden, dies faszinierte mich.

 

Anna Stadler ist der Profi im Tapen und versteht natürlich als Chirurgin viel vom menschlichen Körper.

Lumira beherrscht auch das Tape-Metier, daneben hat sie aber ein scheinbar grenzenloses Wissen über Körperfunktionen, Stoffwechsel, Psyche in Verbindung mit dem Körper und vieles mehr. Ihr umfangreiches Wissen floss in die Seminare, viel Wissen auch über allgemeine Gesundheitsprobleme und natürlich auch, wie man viele Probleme oft mit einfachen Übungen oder Massagen beheben kann.

Mittlerweile bin ich schon mehrmals nach Deutschland gereist, da ich die zwei Frauen auch noch live erleben wollte. 

Bei Lumira  besuchte ich etliche zusätzliche Seminare und Workshops, die allesamt unsere Gesundheit im Zentrum hatten. Ich lernte viel über das Zusammenspiel der einzelnen Organe, die unseren Körper in der Gesamtheit gesund erhalten oder eben auch, was kleinste Störungen im Kreislauf des Zusammenspiels für grosse Schäden im Körper anrichten können. Insgesamt ein diffiziles Werk, das unterstützt und gepflegt werden muss.

Viel Neues lernte ich während diesen Ausbildungen, 
obschon ich schon einige Jahrzehnte mit Neugier durchs Leben gehe und schon oft gute Erfahrungen mit alternativer Medizin machte, gerade dann, wenn die klassische Medizin versagte oder nur die Option von Dauermedikamenten oder massiven operativen Eingriffen kannte.

Spätestens ab diesen Erfahrungen erkannte ich immer deutlicher, was ich in meinem verbleibenden Leben noch weitergeben will.

Nun traute ich mich auch, die theoretische Prüfung für das Zertifikat in Angriff zu nehmen, um die Ausbildung in Beauty Taping abzuschliessen. 

 

Ausgetretene Pfade führen zu bereits bekannten Orten. 

 

Einen neuen Pfad gehe ich nun mit tape it in der Absicht, neue Orte und Ziele zu erreichen.